Solar in Graubünden — hochalpine PV im grössten Schweizer Kanton
Hochalpine PV-Bedingungen in Graubünden 2026. Davos, St. Moritz, Klosters. Erträge, Förderung und Mountain-Solar-Express für Bündner Hauseigentümer.
3. Juni 2026 · Solar-Konfigurator Schweiz
Solar-Konfigurator Schweiz bietet unabhängige Schweizer Solar-Informationen. Dieser Beitrag ist Teil unserer Wissensreihe zu Photovoltaik, Förderung und Wirtschaftlichkeit.
Graubünden — Schweizer Bergland
Graubünden mit Davos, St. Moritz, Klosters und vielen anderen Berggemeinden ist 2026 einer der attraktivsten PV-Standorte der Schweiz. Hochalpine Lagen mit Premium-Wettererträgen, Schnee-Albedo und Mountain-Solar-Programmen bieten optimale Bedingungen. Diese Übersicht zeigt die Details.
Klima und Erträge
Hochalpines Klima
Über 1'500 m: oft sonnig im Winter
Trocken durch Föhn-Effekt
Klare Sicht häufig
Schnee von Oktober bis Mai
PV-Erträge Spitzenwerte
Davos (1'560 m): 11'500 kWh / 10 kWp
St. Moritz (1'822 m): 11'800 kWh
Klosters (1'190 m): 10'800 kWh
Chur (590 m): 9'800 kWh (im Tal)
Mountain-Solar-Express
Bundesförderung bis 60 % der Investition
Für Anlagen über 10 GWh / Jahr
50 % Winterstrom-Anteil erforderlich
Im Vordergrund: grosse Solaranlagen auf Stauseen
Beispiele Mountain-Solar
Lac de Joux: Pionierprojekt
Albigna: in Diskussion
Lago Bianco: Repower-Projekt
Diverse weitere Studien
Förderung Graubünden
Kantonale Förderung
PV 2-100 kWp: CHF 250 / kWp
Höhenlagen-Bonus über 1'500 m
Berggemeinden-Programme
Tourismus-Solar-Förderung
Konkrete Beispielrechnung
Davos Chalet 10 kWp Bifacial
Brutto: CHF 24'500 (Bifacial + Premium)
– KLEIV: CHF 3'550
– Kanton: CHF 2'500
– Davos: CHF 1'500
= Netto: CHF 16'950
– Steuer (22 %): CHF 3'729
Effektiv: CHF 13'221
Jahresertrag mit Bifacial
13'500 kWh Produktion
Eigenverbrauch + Einspeisung: CHF 1'750
– Wartung Höhenlage: CHF 350
Netto: CHF 1'400
Amortisation
CHF 13'221 / CHF 1'400 = 9,4 Jahre — etwas länger wegen höherer Investition
Aber: 25-Jahre-Gewinn höher
Höhere Erträge dauerhaft
Schnee-Albedo bringt Bonus
Sehr attraktive Langzeit-Rendite
Hochalpine Spezifika
Wartung
Höhere Wartungskosten
Schnee-Räumung erforderlich
Spezialisierte Installateure
Saisonale Zugänglichkeit
Bewilligung
Bauten in Schutzgebieten
UNESCO-Welterbe (Rhätische Bahn)
Architekten-Gutachten häufig
Indach-Lösungen Standard
Tourismus-Solar
Bergbahnen
Grosse Solar-Investitionen
Strom für Lifte
Klima-Marketing
Hotels und Chalets
Premium-Bauten
Voll-Sektorkopplung
Klima-orientierte Gäste anziehen
Zusammenfassung
Graubünden ist 2026 ein PV-Premium-Standort mit höchsten Schweizer Erträgen. Die Mountain-Solar-Express-Förderung macht hochalpine Anlagen besonders attraktiv. Bei Standard-EFH amortisieren sich Anlagen in 9-10 Jahren, bei Sektorkopplung schneller. Die höhere Investition durch Premium-Komponenten und Bifacial wird durch die exzellenten Erträge mehr als ausgeglichen. Die 25-jährigen Gesamtgewinne sind die höchsten der Schweiz.
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